- Die Grünen sind – wie schon lange – linksliberal und ökologisch.
- Die Nürnberger BDK hat die Entfremdung zwischen Basis und Fraktion ein weiteres Stückweit aufgebrochen.
- Die Grünen sind kein Ein-Generationen-Projekt
- Der Parteitag hat seine Funktion als Parteitag der inhaltlichen Erneuerung in der Opposition vollstens erfüllt.
also mein alter ortsverband würde linksliberal als beleidgung auffassen. wir waren und sind dort immer meist links von der spd angesiedelt. die liberale fdp hatte mit uns keine schnittpunkte.
linksalternativ ist das wort was auf uns paßt
Ach ja, die Leute, die liberal mit diesem verachtenden Ausdruck im Munde führen … deswegen ja auch das “links”.
Linksalternativ finde ich aber auch gut. Ich meine aber, dass das nur eine Teileigenschaft der Grünen ist – ich würde unsere Partei – trotz des zaubersalbei-Antrags – auf jeden Fall auch als gesellschaftlich liberal ansehen.
Nö, linksliberal passt schon. Weg von neoliberal hin zu ökosozial — und ökosozial ohne Bürgerrechte funktioniert halt nicht. Also letztlich: emanzipatorisch (liberal), solidarisch (sozial), und weiterhin mit dickem Öko-Schwerpunkt.
mag das liberal trotzdem nicht. da klingt einfach zuviel “Markt” durch. das wort ist einfach negativ besetzt. ich find wir sind auch garnicht liberal.
wir stehen für einen starken staat im sozialen berich, für regulierte märkte, einige von uns sind auch sozialisten und wollen den kapitalismus so nicht aktzeptieren, von menschen erwarten wir, dass sie sich in die gesellschaft einbringen, was außer den bürgerrechten wollen wir denn von den liberalen haben?
ökologisch, sozial, basisdemokratisch, gewaltfrei
ökologisch und sozial zu einem wort zusammenzuziehen macht keinen sinn, finde ich, das sind doch 2 verschiedene themen. im gegensatz zu linkslberal, wo man das böse wort liberal durch das “links” entschärfen möchte.
liberal….HURZ!!
….wirklich eine Beleidigung!
Also was ist bitte so Böse am Wort Liberal? Und was ist an Linksliberal abzulehnen? Deijenigen die den Begriff Linksliberal verteufeln sind doch nicht willens oder fähig einen Unterschied zu machen zwischen Liberalismus im Sinne von Wirtschaftsliberalismus nach der Chicagoer Schule und Linksliberalismus als Verbindung zwischen Linken und Liberalen Ideen. Genau das machen wir Grüne doch Politik die Liberale Themen wie Freiheit Bürgerrechte Verbraucherschutz Zusammenführt mit Linken und Ökologischen Aspekten (Freier Zugang zu Bildung Großzügige Existenzsicherung für alle, Bürgerversicherung Menschenrechte Klimaschutz Nachhaltigkeit etc.
Linksliberaler geht es ja nicht mehr oder? Wobei ich im Zweifel nix dagegen habe wenn das Links vor dem Liberal noch stärker wird.
Wir sollten Keine Scheu haben uns Klar und selbstbewusst als die Linksliberal-Ökologische Kraft im Parteiensystem zu Profilieren in Scharfer Abgrenzung zu den Neoliberalen der FDP die für mich eigentlich keine echten Liberalen sind sondern eher Konservative die sich nicht trauen zur CDU zu gehen.
Grüße
Henning Schmidt
Stadtvorstand Bündnis 90/ Die Grünen Marburg- Biedenkopf